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kunst.spuren 2008


Bereits zum 5. Mal konnte das lebensspuren.museum in Zusammenarbeit mit der Kunstuni Linz das Projekt kunst.spuren realisieren.

Von 8. - 11. Juli 2008 werkten 36 Kinder zwischen 7 und 13 Jahren, aufgeteilt in 4 Gruppen an Projekten der StudentInnen, die im Sommersemester 2008 entstanden sind.


Hier haben wir die 4 Konzepte für die vier Projekte nochmal aufgelistet:


WASSERSPEIER - Franziska Thurner und Tanja Obernberger
Aus engmaschigem Hasengitter werden längliche Röhren gebogen und so in ihrer Form verändert (durch Eindrücken, Ausschneiden, Aufbiegen, Applizieren von PET-Flaschen oder Plastikbechern etc.), dass diese Körper Fabeltiere mit offenem Maul darstellen. Dieses Gerüst wird rundherum mit gekleisterten farbigen Seidenpapierbögen ummantelt und dort und da noch mit dem Pinsel bemalt.
Auf einfachen Holzfüßen werden die Figuren mit dem Maul zum Bach hin aufgestellt, eine zentrale Wasserpumpe befördert Flusswasser durch Schläuche, welche am Maul enden: Wasserspeier.


BETONBLUMENWIESE - Maria Deisl und Doris Wurz
In vorbereiteten Sandbecken von etwa einem Viertel Quadratmeter werden Metallbänder in verschiedene Umrissformen gebogen: zum Beispiel in der Form von Blüten, Blumen, Sternen, Pilzen, Schmetterlingen,… Diese großen Ausstechformen werden nun im Gussbecken verankert und außen mit Sand stabilisiert. Mit selbst angemischten (Schnell-) Beton werden diese Gussformen dann flächig ausgegossen. Eine grob zugeschnittene Estrichmatte dient als Armierung, 8mm-Baustahl wird obendrauf gesteckt und dient nach dem Trocknungsvorgang als „Stängel“. Die flachen Gussformen mit Stängel werden in ein in den Boden geschlagenes Metallrohr gesteckt und so entsteht eine Betonblumenwiese. Der Beton kann auch eingefärbt oder später bemalt werden...


LABYRINTH / IRRGARTEN, Markus Bernroithner und Elke Roithmayr
Aus Einschlagstangen oder –pflöcken und Schilfrohrmatten wird ein Labyrinth / Irrgarten gebaut, der jeden Tag von der neuen Gruppe Kinder erweitert wird. Nach Planung der Wegführung auf einem orthogonalem Raster geht es darum, die Wege-Architektur 1:1 umzusetzen, also Stangen zu setzen und zu stabilisieren und mit Wänden zu verbinden.


GESICHTERBRUNNEN - Christine Punz und Maria Anna Niedermayr
Aus Ytongziegel werden Gesichter (Geister, Fabeltierköpfe, ...) geschnitzt. Diese werden auf einem senkrechten Metallrohr (mit Abstandmuffen) angebracht (Ytongziegel sind vorgebohrt). So entsteht jeden Tag eine senkrechte Skulptur mit mindestens 5 „Brunnen-Köpfen“. Eine zentrale Wasserpumpe befördert durch Schläuche Wasser in die vertikalen Rohre, sodass die Gesichter von oben her mit Wasser berieselt werden


Die "Vernissage" am Abschlußtag der kunst.spuren demonstrierte allen Eltern der teilnehmenden Kinder nochmals die Mühe und Arbeit die jeder einzelne in die Projekte gesteckt hatte.

Stadträtin Silvia Huber und Rudolf Stögermüller vom Kulturmanagement Wels wohnten der Veranstaltung ebenfalls bei.
Zum krönenden Abschuß haben alle Kinder noch lebensspuren.luftballons aufsteigen lassen.

Das Museumsteam freut sich schon sehr auf die kunst.spuren 2009, die ebenfalls am Ferienanfang des nächsten Jahres stattfinden sollen!!


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Bilder der kunst.spuren 2008 :